Flechten-Muster

Versuch 1: Ausgangsbild

Schritt 1 – Die nahtlose Kachel: Aus deinem Flechten-Foto habe ich einen 3000×3000 Pixel grossen Ausschnitt gewählt und mathematisch so umgerechnet, dass er sich beliebig oft aneinanderreihen lässt, ohne dass eine Naht sichtbar wird. Das Verfahren (eine sogenannte periodisch-glatte Zerlegung, nach dem Mathematiker Lisan Moisan) trennt das Bild in einen „groben Verlauf“ und die eigentliche, feine Struktur – nur Letztere wird für die Kachel verwendet, wodurch Risse und Flecken am Rand exakt ineinander übergehen. Die erste Version zeigte dabei aber, dass eine einzelne Kachel bei grossflächiger Wiederholung einförmig wirkt, weil sich ihr markantestes Merkmal (der helle Fleck) immer wieder an derselben Stelle zeigt.

Flechten Muster 5x5 Einzelbild

Versuch 1: Kachelung

Flechten Kachel 5x5 Muster

Versuch 2: Verbessertes Ausgangsbild

Schritt 2 – Mehr Vielfalt durch Patchwork: Um das zu lösen, habe ich eine grössere Fläche (4060×4060 Pixel) nicht mehr aus einem einzigen Ausschnitt, sondern aus vielen kleinen, sich überlappenden Fotostücken neu zusammengesetzt – ein Verfahren namens Image Quilting. An jeder Überlappung sucht der Algorithmus automatisch die unauffälligste Schnittlinie entlang der natürlichen Risse, sodass keine harten Kanten entstehen und trotzdem kein Motiv sich exakt wiederholt. Auf dieses grössere, bereits vielfältige Bild habe ich anschliessend nochmals die Methode aus Schritt 1 angewendet, damit auch diese grosse Fläche sich sauber kacheln lässt. Das Ergebnis vereint beides: beliebig grossflächig einsetzbar wie eine klassische Tapetenkachel, aber ohne das typische, schnell erkennbare Wiederholungsmuster.

Flechten Muster neu Einzelbild

Versuch 2: Kachelung

Flechten Kachel 3x3 Muster
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